Viele Website-Texte informieren nur, statt zu überzeugen. Sie beschreiben Leistungen, statt den echten Nutzen sichtbar zu machen. Und sie verpassen die Chance, gezielt die Menschen anzusprechen, die am meisten profitieren würden. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du Website-Texte entwickelst, die wirken – und zwar auf genau die richtige Zielgruppe.
1. Erst Positionierung – dann Texte
Bevor du schreibst, musst du wissen, wofür du stehst – und für wen du arbeitest.
Deine Texte sind keine Beschreibung deines Berufsalltags, sondern ein Werkzeug, um Relevanz zu schaffen. Dafür brauchst du einen klaren Kern. Stell dir dafür diese Fragen:
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Was unterscheidet mein Angebot von anderen in meiner Branche?
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Für welche Menschen ist meine Arbeit besonders wertvoll?
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Welches konkrete Problem löse ich – und was verändert sich dadurch für meine Kund*innen?
Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, kannst du gezielt formulieren. Denn dann weißt du, welche Botschaft deine Texte tragen müssen – und welche Worte unnötig sind.
2. Sprich deine Zielgruppe direkt an
Texte verkaufen nicht, wenn sie an allen vorbeireden. Sie verkaufen, wenn sich die richtige Person sofort gemeint fühlt.
Das erreichst du nicht mit Floskeln oder abstrakten Formulierungen, sondern mit Klarheit und Empathie. Schreib nicht:
„Wir bieten individuelle Lösungen für Unternehmen aller Art.“
Sondern:
„Sie sind Inhaber*in einer Kanzlei, Praxis oder eines Solo-Business – und wünschen sich eine Website, die endlich sichtbar macht, was Sie leisten? Dann sind Sie hier richtig.“
Sprich aus, was deine Zielgruppe denkt, hofft oder vermeiden will. Nenne ihre Wünsche, Fragen, Herausforderungen. So entsteht Nähe – und echtes Interesse.
3. Stelle den Mehrwert in den Mittelpunkt
Viele Websites beschreiben, was sie tun. Aber kaum eine erklärt, warum das wichtig ist.
Statt:
„Wir erstellen responsive Websites mit moderner Typografie und klarer Bildsprache.“
Lieber:
„Wir gestalten Websites, die auch auf dem Smartphone überzeugen – damit du jederzeit professionell auftrittst und keine Anfrage verpasst.“
Oder:
„Du bekommst eine Website, die deine Kompetenz sichtbar macht – und Vertrauen aufbaut, noch bevor ein Gespräch stattfindet.“
Denke immer mit: Was hat dein Wunschkunde davon? Wie verändert sich sein Alltag, sein Business, sein Gefühl?
4. Klare Handlungsaufforderung
Viele Websites enden mit einem offenen Gefühl. Ein „Melden Sie sich gern“ reicht nicht. Menschen brauchen Führung. Sag klar, was als nächstes passiert – und was sie dafür tun müssen.
Beispiele für starke CTAs:
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„Jetzt unverbindliches Kennenlerngespräch buchen“
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„Hier Termin anfragen – ich melde mich persönlich zurück“
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„Lass uns deine Website in einen echten Kundenmagneten verwandeln – Anfrage starten“
Je konkreter und einladender, desto besser. Vermeide leere Buttons wie „Absenden“ oder „Kontakt“ – nenn lieber den Nutzen oder nächsten Schritt.
Gute Website-Texte sind kein Zufallsprodukt. Sie entstehen aus einer klaren Positionierung, einer gezielten Ansprache und dem Fokus auf Wirkung statt Worthülsen.
Wenn du deine Angebote verständlich machst, echte Fragen beantwortest und deutlich sagst, was der nächste Schritt ist, wird deine Website mehr als schön: Sie wird sichtbar, wirkungsvoll und konversionsstark.
Wie wir dich unterstützen können
Du brauchst Feedback auf deine aktuellen Texte – oder willst deine Website gemeinsam mit mir neu aufsetzen? Dann schreib uns einfach mit dem Betreff „Text-Check“ – und wir schauen gemeinsam, was dein Auftritt wirklich braucht, um zu wirken.
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